Unsere Situations- und Ressourcenanalyse

Wie steht es um Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Beteiligung in Kempten? Welche Herausforderungen zeigen sich vor Ort – und welche Ressourcen, Netzwerke und Potenziale gibt es bereits, um demokratisches Miteinander weiter zu stärken?

Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wurde für die Partnerschaft für Demokratie Kempten eine Situations- und Ressourcenanalyse erstellt. Hintergrund ist die bundesweite fachliche Weiterentwicklung der Partnerschaften für Demokratie in der neuen Förderperiode 2025 bis 2032. Ziel solcher Analysen ist es, lokale Problemlagen, bestehende Strukturen und zukünftige Handlungsbedarfe möglichst fundiert zu erfassen.

Für Kempten wurde die Analyse durch das Institut für Gesundheit und Generationen der Hochschule Kempten im Auftrag der Stadt Kempten erarbeitet. Untersucht wurde unter anderem, welche Erfahrungen lokale Akteurinnen und Akteure mit Demokratieskepsis, Demokratiefeindlichkeit, Diskriminierung und politisch motivierten Herausforderungen machen. Gleichzeitig richtet der Bericht den Blick auf bestehende Netzwerke, engagierte zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure, Angebote der Demokratieförderung sowie mögliche neue Maßnahmen für die kommenden Jahre.

In die Analyse eingeflossen sind verschiedene wissenschaftliche Methoden und Perspektiven: eine Medien- und Sekundäranalyse, ein Gespräch mit der örtlichen Polizei, zwei Expert:inneninterviews, Workshops mit Vertreter:innen aus Verwaltung und Zivilgesellschaft sowie zwei Online-Befragungen. Befragt wurden unter anderem Netzwerkpartner von „Demokratie leben!“, Vereine und Organisationen, Verwaltungsmitarbeitende, Stadträtinnen und Stadträte sowie Fachkräfte aus der Sozialarbeit. Insgesamt beteiligten sich 30 Personen an der Netzwerkbefragung und 100 Personen an der Befragung aus Verwaltung, Politik und Sozialarbeit.

Die Ergebnisse liefern eine wichtige Grundlage für die weitere Ausrichtung von „Miteinander Kempten gestalten“. Sie zeigen, wo Kempten bereits gut aufgestellt ist, welche Themen künftig stärker berücksichtigt werden sollten und wie Demokratie, Vielfalt und Teilhabe vor Ort weiter gestärkt werden können.

Die vollständige Situations- und Ressourcenanalyse steht hier zum Download bereit.