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Zwischen Männlichkeitskult und Geschäftsmodell: Wie Umgehen mit der diffusen illiberalen Influencerwelt

1. Dezember um 16:00 – 17:30

Junge Menschen begegnen in sozialen Medien zunehmend Influencern und Content-Creatoren mit einem Geschäftsmodell, welches Selbstoptimierung, finanziellen Erfolg und traditionelle Männlichkeitsbilder mit gesellschaftlichen sowie politischen Deutungsangeboten verbindet. Der fließende Übergang von zunächst unpolitisch erscheinenden Inhalten zu antifeministischen, libertären bis hin zu illiberalen Weltbildern stellt Lehrkräfte vor neue Herausforderungen.

Die Schulung gibt Lehrkräften einen Überblick über relevante Akteure im breiteren Feld der sogenannten Manosphere und befähigt sie, zentrale Narrative, Denkstrukturen und Kommunikationsstrategien dieser Influencer zu erkennen und deren Wirkung auf Jugendliche einzuordnen. Sie erwerben Kompetenzen, um entsprechende Äußerungen, damit verbundene Trends und mögliche daraus resultierende Konflikte im schulischen Alltag differenziert zu analysieren, Gesprächssituationen konstruktiv zu gestalten und einfache Freund-Feind-Narrative, Verschwörungsdenken sowie essenzialisierende Geschlechterbilder gemeinsam mit Schüler*innen kritisch zu reflektieren.

Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen dabei die Professionalisierung dialogischer Gesprächsführung, didaktische Ansätze im Umgang mit Quellen und digitalen Inhalten sowie die Diskussion bestehender pädagogischer Strategien, die alternative und plurale Männlichkeitsbilder eröffnen, ohne Jugendliche vorschnell zu stigmatisieren.

Referent dieser Veranstaltung ist Dr. Sascha Ruppert-Karakas von der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Kostenlos

Koordinierungs- und Fachstelle Demokratie leben!

+49 160 4624512

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Haus International

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Kempten, 87439
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