Bündnis vergibt letzte Projektmittel für 2026

Das Bündnis der Kemptener Partnerschaft für Demokratie hat in seiner Sitzung am 28. Juli 2026 über acht weitere Projektanträge beraten. Für die zweite Förderrunde standen noch rund 13.500 Euro aus dem Aktions- und Initiativfonds des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ zur Verfügung. Je nach Vorhaben erfolgte die Bewilligung vollständig oder für einzelne Bestandteile des beantragten Projekts.

Erneut überstieg das beantragte Fördervolumen die noch verfügbaren Mittel deutlich. Über das gesamte Jahr 2026 hinweg lagen die eingegangenen Anträge insgesamt rund 40.000 Euro über dem verfügbaren Jahresbudget. Dies ist ein starkes Zeichen für eine aktive Kemptener Zivilgesellschaft, die sich mit vielfältigen Ideen gezielt für demokratische Werte, gesellschaftliche Teilhabe und gegen Extremismus einsetzen möchte.

Gleichzeitig stellte die große Zahl überzeugender Projektideen das Bündnis vor eine schwierige Aufgabe. Die Mitglieder rangen um eine möglichst wirkungsvolle Verwendung jedes verfügbaren Euros und nahmen notwendige Einsparungen vor, um möglichst viele Vorhaben unterstützen zu können.

Diese Projekte werden gefördert

  • „Bürgerradio: Demokratie-Verstärker“ – Gemeinwohl-Gesellschaft e. V.
    Ein temporäres Bürgerradio macht demokratische Themen durch Interviews, Außenreportagen, mehrsprachige Beiträge und Klanginstallationen hörbar. Im Mittelpunkt stehen Mitbestimmung, Ehrenamt, und demokratische Selbstwirksamkeit.
  • „Lesung und Gespräch mit Bürgermeister Alshebl“ – Haus International
    Die Veranstaltung greift die Themen Flucht, Ankommen, Zugehörigkeit und demokratische Teilhabe auf. Neben der persönlichen Geschichte des Bürgermeisters Ryyan Alshebl steht insbesondere sein Weg in die Kommunalpolitik im Mittelpunkt.
  • „Durch Zivilcourage Demokratie fördern!“ – Allgäuer Werkstätten GmbH
    In einem praxisnahen Workshop beschäftigen sich Menschen mit Unterstützungsbedarf mit Demokratie, Beteiligung und eigenen Handlungsmöglichkeiten. Unterschiedliche demokratische Entscheidungsformen werden erprobt und Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe in Kempten aufgezeigt.
  • „Nicht echt, aber real!“ – Volkshochschule Kempten
    Das Projekt entwickelt Unterrichtseinheiten zu KI-generierter bildbasierter Gewalt, Deepfakes, digitaler Bloßstellung und Desinformation. Schülerinnen und Schüler lernen, manipulierte Inhalte zu erkennen, kritisch einzuordnen und im digitalen Raum verantwortungsvoll zu handeln.
  • „Gegen den Hass, der uns spaltet!“ – SoWiSo e. V.
    Interaktive Workshops sensibilisieren Jugendliche und junge Erwachsene für unterschiedliche Formen von Alltagsdiskriminierung. Gemeinsam werden Handlungsmöglichkeiten erarbeitet, um Diskriminierung zu erkennen, Grenzen zu setzen und Betroffene zu unterstützen.
  • „Die Würde des Menschen ist unantastbar – Du bist ein Königskind!“ – Katholische Kirchenstiftung St. Lorenz/Kempten
    Eine Ausstellung und begleitende Angebote setzen sich mit der Einzigartigkeit und Würde jedes Menschen auseinander. Begegnungen und Führungen sollen insbesondere den generationenübergreifenden Austausch fördern und für Ausgrenzung und Diskriminierung sensibilisieren.
  • „Geschichte verstehen – Demokratie stärken“ – DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde Kempten
    Das politische Bildungsprojekt vermittelt demokratische Strukturen, Beteiligungsmöglichkeiten und Zusammenhänge zwischen Geschichte und Gegenwart.

Weitere Themen der Sitzung

Das Bündnis wurde außerdem über laufende und geplante Aktivitäten der Partnerschaft für Demokratie informiert und stimmte sich zu den kommenden Vorhaben ab. Dazu gehörten ein Rückblick auf die erfolgreich durchgeführte 6. Demokratie- und Teilhabekonferenz, die Präsenz mit Informations- und Mitmachständen bei verschiedenen Veranstaltungen und Stadteilfesten in Kempten sowie aktuelle Entwicklungen und kommende Rahmenbedingungen des Bundesprogramms.

Vorgestellt wurden zudem die weiteren Veranstaltungen im Ort der Demokratie, der mit Vorträgen, Diskussionen und Beteiligungsformaten regelmäßig Raum für Information, Austausch und unterschiedliche Perspektiven bietet. Auch die geplante Ausstellung mit Demokratie-Billboards zur Kunstnacht am 26. September 2026 in Zusammenarbeit mit der Montessori-Fachoberschule für Gestaltung war Thema der Sitzung.

Fördermittel für 2026 ausgeschöpft

Mit den Entscheidungen der Sitzung sind die für Einzelprojekte verfügbaren Fördermittel für 2026 ausgeschöpft. Neue Projektanträge können wieder Anfang 2027 eingereicht werden. Interessierten Vereinen, Einrichtungen und Initiativen wird empfohlen, ihre Projektideen bereits im Dezember 2026 oder Januar 2027 mit der Koordinierungs- und Fachstelle zu besprechen. Eine frühzeitige Beratung erleichtert die inhaltliche Planung, die Abstimmung der Fördermöglichkeiten und hilft dabei Fehler beim Antrag stellen zu vermeiden.

Demokratie lebt von Begegnung und Beteiligung

Rund 80 Gäste bei der 6. Demokratie- und Teilhabekonferenz der Kemptener Partnerschaft für Demokratie

Wie kann die demokratische Kultur in Kempten weiter gestärkt werden? Welche Herausforderungen beschäftigen die Stadtgesellschaft? Und wie können Vereine, Initiativen, Politik und Verwaltung noch besser zusammenarbeiten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der 6. Demokratie- und Teilhabekonferenz der Kemptener Partnerschaft für Demokratie.

Rund 80 Gäste aus Zivilgesellschaft, Jugend, Stadtpolitik und Verwaltung kamen am Mittwoch, 1. Juli 2026, in der Aula der Realschule an der Salzstraße zusammen. Neben aktuellen Entwicklungen im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und der Vorstellung der Kemptener Situations- und Ressourcenanalyse bot der Nachmittag vor allem viel Raum, um geförderte Projekte kennenzulernen, neue Kontakte zu knüpfen und miteinander über zukünftige Ideen ins Gespräch zu kommen.

Das Moderatorenteam in Aktion: Links Silvan Hecht, die Koordinierungs- und Fachstelle; rechts: Romana Eger, federführendes Amt
Das Moderatorenteam bei der Begrüßung: Links: Silvan Hecht (Koordinierungs- und Fachstelle); Rechts: Romana Eger (Federführendes Amt) © Demokratie leben! Foto: Patty Wollner

Gemeinsamer Auftakt für einen vielfältigen Nachmittag

Eröffnet wurde die Konferenz von Romana Eger aus dem Federführenden Amt und Silvan Hecht von der Koordinierungs- und Fachstelle der Kemptener Partnerschaft für Demokratie. Die beiden Organisierenden übernahmen zugleich die Moderation des Nachmittags.

Bereits zu Beginn wurde deutlich, was die Demokratie- und Teilhabekonferenz auszeichnet: Sie ist nicht nur eine Informationsveranstaltung, sondern ein gemeinsamer Treffpunkt für Menschen, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen für ein demokratisches und respektvolles Zusammenleben in Kempten einsetzen.

Einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen auf Bundesebene gab anschließend Frank von Woedtke vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, kurz BAFzA. Für seine Teilnahme hatte er die weite Anreise aus Schleife in Sachsen auf sich genommen.

In seinem Beitrag berichtete er über zahlreiche Veränderungen und Weiterentwicklungen, die für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ vorgesehen sind. Auch wenn viele Einzelheiten zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschließend konkretisiert waren, wurde eine grundsätzliche Richtung erkennbar: Die Partnerschaften für Demokratie sollen weiterhin als kommunale Netzwerke gestärkt werden und ihre Arbeit noch breiter in unterschiedliche Bereiche der Gesellschaft hineintragen.

Für die Kemptener Partnerschaft war dies ein ermutigendes Signal. Diese Ausrichtung knüpft nahtlos an die Arbeit der vergangenen beiden Jahre an: Die Kemptener Partnerschaft hat verstärkt den Kontakt zu neuen Gruppen, Einrichtungen und Vereinen gesucht, die bislang noch nicht oder nur wenig mit ihr verbunden waren und möchte dies auch weiterhin tun.

Die Kemptener Partnerschaft für Demokratie versteht sich ausdrücklich als offenes Netzwerk. Willkommen sind alle Vereine, Organisationen und Initiativen, die sich einem vielfältigen, respektvollen und demokratischen Miteinander verpflichtet fühlen – auch dann, wenn ihre eigentliche Arbeit auf den ersten Blick nicht unmittelbar mit politischer Bildung oder Demokratieförderung verbunden ist. Denn Demokratie wird nicht nur in Parlamenten gelebt. Sie zeigt sich ebenso im Vereinsleben, im Ehrenamt, in Bildungseinrichtungen, in Jugendgruppen, in sozialen Einrichtungen und überall dort, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Unterstützung durch Oberbürgermeister Christian Schoch

Im Anschluss begrüßte Oberbürgermeister Christian Schoch die Gäste. Es war die erste Demokratie- und Teilhabekonferenz während seiner Amtszeit.

In seiner Rede betonte er die Bedeutung demokratischen Engagements für die Stadt und würdigte insbesondere die erfolgreiche Netzwerkarbeit der Kemptener Partnerschaft für Demokratie. Dass der Oberbürgermeister hinter der Arbeit des Netzwerks steht, zeigte sich auch darin, dass er die Schirmherrschaft über die Kemptener Partnerschaft übernommen hat.

Oberbürgermeister Christian Schoch spricht sein Begrüßungswort vor versammelten Publikum
Oberbürgermeister und Schirmherr von Miteinander Kempten Gestalten Christian Schoch begrüßt die Gäste. © Demokratie leben! Foto: Patty Wollner

Dieses klare Bekenntnis zur lokalen Demokratieförderung wurde von den Gästen mit großem Applaus aufgenommen. Es machte deutlich: Eine lebendige demokratische Kultur braucht engagierte Bürgerinnen und Bürger, starke zivilgesellschaftliche Strukturen und eine Kommunalpolitik, die dieses Engagement unterstützt und sichtbar anerkennt.

Nach einem kurzen Update von Romana Eger zu aktuellen Entwicklungen aus dem Federführenden Amt folgte ein wissenschaftlicher Blick auf die Situation in Kempten.

Wo steht die Demokratie in Kempten?

Dr. Lisa Fischer vom Institut für Gesundheit und Generationen der Hochschule Kempten stellte die Situations- und Ressourcenanalyse zum Stand der Demokratie und der Demokratieförderung in Kempten vor. Die Untersuchung nimmt sowohl bestehende Herausforderungen als auch bereits vorhandene Stärken, Netzwerke und Handlungsmöglichkeiten in den Blick.

Zu den zentralen Empfehlungen gehört, politische Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten verständlicher und leichter zugänglich zu machen. Demokratische Mitwirkung soll möglichst niedrigschwellig, alltagsnah und in unterschiedlichen Formaten ermöglicht werden. Gleichzeitig gilt es, gezielt Menschen und Gruppen anzusprechen, die durch bisherige Angebote nur selten erreicht werden.

Dr Lisa Fischer stellt auf der Demokratiekonferenz die Situations- und Ressourcenanalyse vor.
Dr. Lisa Fischer stellt die Situations- und Ressoursenanalyse vor. © Demokratie leben! Foto: Patty Wollner

Darüber hinaus empfiehlt die Analyse, die Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik weiter zu stärken und bestehende Vereine, Initiativen und Einrichtungen noch besser miteinander zu vernetzen. Die vorgestellten Handlungsempfehlungen liefern damit wichtige Impulse für die zukünftige Ausrichtung der Kemptener Partnerschaft für Demokratie.

Die Analyse bildet damit eine wichtige Grundlage für die zielgerichtete Weiterentwicklung der Kemptener Partnerschaft für Demokratie.

Einblick in die Arbeit der Koordinierungs- und Fachstelle

Anschließend übernahm Silvan Hecht von der Koordinierungs- und Fachstelle. Er gab den Gästen einen Überblick über die Schwerpunkte und die Arbeitsweise der Kemptener Partnerschaft für Demokratie im Jahr 2026.

Dabei gewährte er auch Einblicke in den Arbeitsalltag der Koordinierungs- und Fachstelle. Dieser reicht von der Beratung und Begleitung geförderter Projekte über die Organisation eigener Veranstaltungen bis zur Netzwerkarbeit und zur Entwicklung neuer Beteiligungs- und Informationsangebote.

Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden einen Ausblick auf die weiteren Aktivitäten der Partnerschaft. Der Beitrag machte sichtbar, wie vielfältig die Demokratieförderung in Kempten inzwischen aufgestellt ist und wie viele unterschiedliche Akteurinnen und Akteure daran beteiligt sind.

Nach dem inhaltlichen Programm im Plenum begann der bewusst offen gestaltete Teil der Konferenz. Nun standen die geförderten Projekte und die persönliche Vernetzung im Mittelpunkt.

Geförderte Projekte werden sichtbar

Im Gebäude waren verschiedene Informationsstände und Ausstellungen aufgebaut. Dort präsentierten sich Projekte, die während der aktuellen Förderperiode durch „Demokratie leben!“ in Kempten unterstützt wurden.

Die Gäste konnten sich über folgende Projekte informieren:

  • Linking History
    Träger: Lollipop e. V.
    Projektverantwortung: Veronika Dünßer-Yagci
  • Wir gegen Rassismus – Kempten zeigt Haltung – 100 % Menschenwürde
    Träger: Stadtjugendring Kempten
    Projektverantwortung: Integrationsbeirat Kempten
  • Gemeinsam durchstarten
    Träger: Kempodium
    Projektverantwortung: Annette Bareth und Andrea Kracker
  • Pop-up-Ausstellung: Pride Revolt
    Träger: Evangelisches Jugendwerk Kempten
    Projektverantwortung: Fabian Sonnenberg
  • Demokratie in der KI-Epoche
    Träger: Volkshochschule Kempten
    Projektverantwortung: Lena Kersten
  • Miteinander lesen – Vielfalt gestalten
    Träger: Allgäuer Lesefreu(n)de e. V.
    Projektverantwortung: Carmen Schöll und Christoph Schöll
  • Gedanken.Sprung
    Träger: HO!-Verein Kempten
    Projektverantwortung: Lisa Tietze-Hochreiter
  • ÜberMUT! EmpowertMEnt #gegenradikalisierung
    Träger: Sozialdienst Muslimischer Frauen e. V.
    Projektverantwortung: Jana Autor
  • Jugend. Gemeinsam. Gestalten.
    Träger: Sozialdienst Muslimischer Frauen e. V.
    Projektverantwortung: Max Victor

Die Präsentationen zeigten eindrucksvoll, wie unterschiedlich Demokratieförderung aussehen kann. Die Themen reichten von Erinnerungskultur, Rassismuskritik und Vielfalt über gemeinsames Lesen und kulturelle Begegnung bis hin zu künstlicher Intelligenz, Empowerment und Radikalisierungsprävention.

Zwei Personen im Schilderwald der Ausstellung Pride Revolt
Die Ausstellung Pride Revolt lud zum erkunden, durchlesen und informieren ein. © Demokratie leben! Foto: Patty Wollner

Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, durch das Gebäude zu gehen, die Projekte kennenzulernen und sich für eigene Vorhaben inspirieren zu lassen. Gleichzeitig entstanden viele Gespräche zwischen Menschen, die sich bisher noch nicht kannten oder bislang nur wenig Berührungspunkte miteinander hatten.

Eine Netzwerkkarte bringt Menschen miteinander ins Gespräch

Besonders großer Beliebtheit erfreute sich die eigens für die Konferenz entwickelte Netzwerkkarte. Die Postkarte enthielt verschiedene kleine Aufgaben, die während der Vernetzungsphase erledigt und abgehakt werden konnten.

Die Teilnehmenden wurden beispielsweise dazu angeregt, eine neue Person kennenzulernen, sich über eine Projektidee auszutauschen oder gezielt nach gemeinsamen Interessen und möglichen Kooperationen zu suchen. Auf der Rückseite bot die Karte freie Felder, um Namen und Kontaktdaten neuer Bekanntschaften direkt festzuhalten.

Ein Stapel Netzwerkarten. Auf der obersten wurden ein paar der Aufgaben bereits abgehakt.
Eine teilweise ausgefüllte Netzwerkkarte © Demokratie leben! Foto: Patty Wollner

Wie gut dieses Angebot angenommen wurde, zeigte sich auch an zwei besonders erfreulichen Rückmeldungen: Unabhängig voneinander kamen zwei Teilnehmende auf das Organisationsteam zu und präsentierten stolz ihre vollständig ausgefüllten Karten. Sie hatten nicht nur sämtliche Aufgaben erledigt, sondern auch alle Kontaktfelder mit neuen Bekanntschaften gefüllt.

Dieser kleine Moment brachte den Kerngedanken der Konferenz besonders schön auf den Punkt: Ein Netzwerk lebt nicht allein von Strukturen und Sitzungen, sondern vor allem von persönlichen Begegnungen, gegenseitigem Interesse und der Bereitschaft, aufeinander zuzugehen.

Ein gelungener Abschluss

Gegen 18.30 Uhr wurde das Buffet eröffnet. Bei Essen und Getränken konnten die begonnenen Gespräche fortgesetzt, Kontakte vertieft und erste Ideen weiterentwickelt werden. Nach einigen abschließenden Worten ging ein abwechslungsreicher und erfolgreicher Konferenztag zu Ende.

Drei Personen unterhalten sich vor einer Tafel. Dort sind verschieden Fragen zu psychischen Erkrankungen abgebildet.
Im Austausch beim Projekt des Hoi-Vereins. © Demokratie leben! Foto: Patty Wollner

Die 6. Demokratie- und Teilhabekonferenz hat gezeigt, wie groß das Engagement für ein demokratisches, vielfältiges und respektvolles Kempten ist. Rund 80 Gäste brachten unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Ideen zusammen. Zugleich wurde deutlich, wie wichtig Räume sind, in denen Zivilgesellschaft, Jugend, Politik und Verwaltung einander begegnen und gemeinsam an der Zukunft der Stadt arbeiten können.

Ein herzlicher Dank gilt allen Referierenden, Projektverantwortlichen, Mitwirkenden und Gästen, die zum Gelingen der Konferenz beigetragen haben.

Die Kemptener Partnerschaft für Demokratie freut sich darauf, die entstandenen Kontakte und Impulse weiterzuverfolgen – und im kommenden Jahr wieder gemeinsam mit vielen engagierten Menschen zur Demokratie- und Teilhabekonferenz zusammenzukommen.

Wir freuen uns darauf, die Demokratie- und Teilhabekonferenz im kommenden Jahr wieder gemeinsam mit euch zu gestalten!