Premiere: „Grenzgebiet Körper“ eine künstlerische Dokumentarfilmreihe

20. November um 19:00 21:00

Wie politisch ist unser Körper? Wer bestimmt über ihn – und wo beginnt Selbstbestimmung?

Die dokumentarische Kurzfilmreihe „Grenzgebiet Körper“ von der Videokünstlerin Veronika Dünßer-Yagci sammelt und forscht zu diesen Fragen aus persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Perspektiven. In eindrücklichen Interviews und künstlerischen Sequenzen kommen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen zu Wort – etwa zu Körperbildern, Diskriminierung, Sterben oder staatlichen Eingriffen in körperliche Selbstbestimmung. Auch die Bedeutung von Körperideologien in der NS-Zeit sowie deren Bezug zum Allgäu werden eingeordnet.

Im Anschluss an die Premiere im Salon Kempten lädt ein moderiertes Gespräch dazu ein, Eindrücke zu teilen und gemeinsam darüber zu diskutieren, wie eine demokratische Gesellschaft mit Vielfalt, Körperbildern und Grenzen umgehen kann.

Ein Abend für alle, die sich mit Fragen von Menschenwürde, Vielfalt und gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinandersetzen möchten.

Empfohlen ab 15 Jahren I Eintritt frei
Instagram: @veronika.duensser_yagci und FB
Mehr Informationen: www.videokunst-allgaeu.de/grenzgebietkoerper
Projektträger: Caritasverband Kempten-Oberallgäu.

Caritasverband Kempten-Oberallgäu

0831 960880 0

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Der Salon, Kulturraum Kempten

Sigmund-Ullmann-Platz 1
Kempten (Allgäu), 87435
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08315753260
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Filmmatinee und Diskussion mit Regisseur Rubén Abruña – Holy Shit

7. Dezember 2025 um 10:30 13:00

86 Minuten dauert es, diese verblüffende Geschichte zu erzählen. Keine Sekunde davon ist langweilig. Die Story führt um den halben Erdball. Jede Station beleuchtet eine neue Facette des Themas.

Was geschieht mit unserer Nahrung, nachdem wir sie verdaut und ausgeschieden haben? Ist es Abfall, der weggeworfen werden muss oder eine Ressource, die wiederverwendet werden sollte?
Auf der Suche nach Lösungen reist Regisseur Rubén Abruña durch die Welt – in 16 Städte auf vier Kontinenten. Er folgt der Fäkalspur von den Pariser Abwasserkanälen bis zu einer der weltgrößten Kläranlagen in Chicago. Die vermeintliche Lösung, den Klärschlamm als Dünger auf die Felder zu bringen, erweist sich als Albtraum, denn sie enthalten giftige Schwermetalle und PFAS-Chemikalien.

Weltweit droht Düngerknappheit. Könnten da unsere Ausscheidungen zum Anbau von Nahrungsmitteln genutzt werden? Der Regisseur trifft die „Poop Pirates“ aus Uganda, die Slum-Bewohnern zeigen, wie aus menschlichen Fäkalien gesundheitlich unbedenklicher Kompost hergestellt wird. So kann die globale Ernährungssicherheit verbessert werden.

In Hamburg und Genf entdeckt er zwei Wohngebiete, die eigene kleine dezentrale Kläranlagen haben und Strom und Dünger erzeugen. Das hilft dem Klima, aber auch den Flüssen und Meeren, die nicht mehr von Abwässern überdüngt werden.

Im Anschluss an die Filmvorführung lädt das Zukunftsbündnis Allgäu zur Diskussion mit Regisseur Rubén Abruña ein.

Plakat fürs KlimaKino

Gemeinwohl Gesellschaft e.V.

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Der Salon, Kulturraum Kempten

Sigmund-Ullmann-Platz 1
Kempten (Allgäu), 87435
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